Warum schwitzt der Mensch?


Im Körper eines jeden Menschen befinden sich ungefähr 3 bis 4 Millionen Schweissdrüsen. Diese benötigt der Mensch, damit er seine Körpertemperatur bei ungefähr 36 oder 37 Grad Celsius halten kann. Während eines Tages verliert der Mensch nun über die ekkrinen Schweissdrüsen ca. 2 Liter Wasser in Form von Schweiss. Die ekkrinen Schweissdrüsen sind über den ganzen Körper verteilt und sind dafür verantwortlich, dass der Wärmehaushalt im Lot bleibt. Dies geschieht durch einen einfachen physikalischen Effekt, der als Verdunstungskälte bezeichnet wird. Die apokrinen Schweissdrüsen sind deutlich in der Minderzahl und sondern eine klare Flüssigkeit ab, die zu fast 100 Prozent aus Wasser besteht. Die apokrinen Schweissdrüsen befinden sich nur an den behaarten Stellen des Körpers, wie Achselhöhlen, Genitalbereich und an den Brustwarzen.

Nein, der Schweiss stinkt nicht!

Die Flüssigkeit die der Mensch aussondert ist geruchlos. Den Geruch den wir typischerweise mit dem Schweiss verbinden tritt erst dann auf, wenn die Flüssigkeit auf Bakterien trifft. Die Duftnote entsteht also erst dann, wenn Bakterien damit beginnen den Schweiss zu zersetzen.

Für den Menschen lebenswichtig.

Der Mensch muss schwitzen. Das ist für ihn überlebenswichtig. Der Körper gleicht sich einerseits den unterschiedlichen Temperaturen an und regelt so den Wärmehaushalt anderseits sorgt der Schweiss aber auch für eine geschmeidige Haut und den richtigen pH wert. Bei Nierenstörungen übernimmt der Schweiss einen kleinen Teil der Entgiftungstätigkeit.

Darauf sollten Sie nun beim Saunabad achten.

 Ihre Haut baut währenddessen Sie schwitzen einen «Säureschutzmantel» auf. Wir empfehlen Ihnen daher vor dem ersten Saunagang eine gründliche Reinigung mit Seife unter der Dusche. Danach sollten Sie nur noch mit kaltem Wasser duschen. Dies auch ganz am Schluss, bevor Sie die Wellnessanlage verlassen. Wenn Sie chronische Schmerzen mit Saunabad behandeln, duschen Sie nur zu Beginn beim Eintritt. Lesen Sie hierzu den Artikel über die Behandlung von chronischen Schmerzen in der Sauna.

So saunieren Sie am effektivsten

Nehmen Sie in der Sauna am besten eine liegende Position ein. Dies ermöglicht eine einheitliche Verteilung der Wärme über den ganzen Körper. Vor dem Verlassen der Sauna sollten Sie dem Kreislauf die Chance geben sich der Veränderung anzupassen. Setzen Sie sich deshalb zwei Minuten bevor Sie die Sauna verlassen wieder hin.

So kühlen Sie sich richtig ab

Nach dem Saunabad empfehlen wir erst einen Gang in den Saunagarten. Kühlen Sie sich dort ungefähr während zwei Minuten ab, bevor Sie sich dann unter die Dusche begeben. Duschen Sie erst Hände und Füsse und erst dann langsam die Körpermitte. Um überschüssige Wärme im Körper zu abtransportieren, eignen sich auch warme Fussbäder. Durch das Fussbad werden die Hautgefässe geweitet, was die Abkühlung beeinflusst.

Zum Schluss noch einige Empfehlungen vom Experten

Gehen Sie nicht direkt nach intensiven Trainings in die Sauna. Damit Sie Kreislaufbeschwerden vorbeugen, beruhigen Sie Ihren Puls und trinken Sie ausreichend.

Bevor Sie den ersten Saunagang unternehmen, sollten Sie sich gründlich duschen und mit Seife abwaschen. Trocken Sie sich aber gründlich ab. Sie schwitzen dann um einiges besser.

Meiden Sie die Sauna, wenn Sie krank sind.

Um den Entgiftungseffekt zu optimieren, trinken Sie nach den Saunagängen. 

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